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Geschichte des Kinderbauernhofs


Alles fing damit an das etwa 40 Kulturinteressierte Menschen im Juni 1979 das große , seit Jahren leerstehende Gelände der Ufa-film- Produktions- Gesellschaft in Berlin-Tempelhof friedlich in Betrieb nahmen.
Die Freifläche  bot sich für die Menschen mit dem Grundgedanken der alternativen Lebensform natürlich für eine in der Stadt außergewöhnliche Tierhaltung an.
Schweine, Esel, Geflügel und Kaninchen, später auch Ponys bekamen einen Platz in der Kommune.
Mit den Tieren kamen dann haufenweise Kinder auf das Gelände, und der Kinderbauernhof in Tempelhof wurde ein beliebter Spielplatz für Kinder jeden Alters, für dessen Freizeitanspruch dann 1985 das erste Mal auch Gelder zur Projektförderung vom Senator für Gesundheitswesen kamen.
Gehege wurden verbessert, pädagogische und tierpflegerische Fachkräfte  beschäftigt, die Angebote an die Kinder erweitert.

Heute ist der Kinderbauernhof mit seinen rund 1600 qm, einem etwa 45qm kleinem Spielhaus, einem Werkraum, etwa 40 Tieren (darunter 4 Ponys, 2 Wollschweine), einem Spielplatz, Reitweg,  Biotop, etwa 25 Stammkindern und bis zu 60 Kindern täglich , eine eher Kleine Einrichtung der offenen Kinder und Jugendarbeit in Berlin.

Unsere Angebote sind vielfältig und Zielgruppen orientiert.
Die Ponys sind das Zugpferd und täglich pädagogisch sowie sportlich im Einsatz(außer Montag ist Tierruhetag).  Die anderen Tiere, Hausaufgabenbetreuung, basteln, malen, spielen und unsere PC`s sowie der Werkraum, Tischtennisplatte und der Spielplatz werden fast täglich genutzt.
Erweiterte Angebote finden in den Ferien und manchmal an den Wochenenden statt, die dann per Aushang und in der Regionalpresse zu erfahren ist.
Zwei große Kinder- und Familienfeste(300-400 Kinder) und ein Laternenumzug(200-300 Teilnehmer) werden jährlich gefeiert.

Platztechnisch und Personell kommen wir immer wieder an unsere Grenzen. Und  bei so viel Publikumsverkehr (Kindergruppen, Kitas, Schulklassen, Mütter und Väter mit Kleinkindern) werden unsere „Bauernhofkids“ oft in Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein geprüft.

Da die öffentliche Förderung in Berlin für Einrichtungen wie uns leider nicht ausreicht
Geld übrig hat, sind Spenden und  Eigenmittel durch Fütterungsführungen und Ponyreiten ein wesentlicher Bestandteil unseres Überlebens.

Jahresbericht 2007_doc.pdf